Nachdem der Erfolg von DAT Geräten als Nachfolger der Kompaktkassette vor allem im Privatbereich eher bescheiden war, sollte Anfang der 90er Jahre die Minidisc der neue Standard werden.
Um auf der nur ca. 7x7 cm großen Minidisc Platz für 80 Minuten Musik zu schaffen, wurde diese im ATRAC bzw. ATRAC3 Format komprimiert, durch den später eingeführte Hi-MD mit 1 GB Speicherplatz konnten dann sogar bis zu 45 Stunden aufgenommen werden.
Technisch wurde ein magneto-optisches Verfahren zur Speicherung genutzt.
Das heißt, das Auslesen der Daten erfolgt wie bei der CD berührungslos mit einem Laser.
Dahingegen erfolgte die Aufnahme magnetisch, dafür hatten beschreibbare MD´s eine zusätzliche magnetisierbare Schicht, welche punktgenau durch den Laser von unten erhitzt wurde, werden von oben die eigentliche Aufzeichnung magnetisch erfolgt.
Nach dem Abkühlen blieb die Information in der magnetisierbaren Schicht erhalten und war unempfindlich gegen magnetische Einflüsse.
Durch das Gehäuse der MiniDisc war diese auch mechanisch gegen Beschädigungen geschützt und somit perfekt auch für mobile Anwendungen.
Konnte sich aber in der breiten Masse nie wirklich durchsetzen, mit Aufkommen der MP3-Player ging die Nachfrage noch weiter zurück.
Heute sind Minidisc Geräte nur sehr selten zur Reparatur, und wenn, dann mit einfachen Problemen wie bei vielen elektromechanischen Audiogeräte.
Oft nur Problem mit dem Laufwerk z. B. durch den Loadingriemen, da ein Minidisc Laufwerk bedeutend kleiner als ein CD- oder Kassettenlaufwerk ist, sind auch die Riemen kleiner und vor allem dünner, was sich auch nicht gerade positiv auf die Lebensdauer auswirkt.








Thomas Kitzler
HIFI-TV-Video Service
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